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Adventskalender mit Brush Lettering

Eigentlich hatte ich mir als guten Vorsatz für 2019 vorgenommen, jeden Tag ein bisschen Yoga zu betreiben (letztes Jahr: tägliche Erinnerungsverse). Ich habe mir Yoga auch bis Juni angeschaut und ausprobiert, bin damit aber nicht so richtig warm geworden. Darum habe ich mir ab Juli den neuen Vorsatz gemacht, täglich ein bisschen Brush Lettering zu üben, also dekoratives Schreiben mit einem Pinsel. Gut für euch, denn eines meiner Projekte war ein Adventskalender, den ich hier zum Selberbasteln veröffentliche.

Adventskalender mit Pinselschrift

Bastelanleitung

Für den Adventskalender benötigt ihr: einen Drucker, stärkeres Papier (A4, 200-300 g/m²), Kleber/Leim, Skalpell, Klebepunkte/Sterne o. ä.

  1. Ladet euch unten die PDF-Vorlage herunter und druckt sie auf einem DIN-A4-Blatt im Querformat aus. Unbedingt darauf achten, das PDF in Originalgröße zu drucken, damit die Ränder passen. Bei den Druckereinstellungen also nicht „auf Druckbereich anpassen“ wählen, sondern Skalierung: 100%.

  2. Klebt die Vorlage auf stärkeres Papier. Ich habe Leim zum Aufkleben verwendet, damit kann man den leichten Karton schön flächig einstreichen, bevor man die Vorlage aufklebt.

    Tipp: Wer einen entsprechenden Drucker hat, kann sich den zweiten Schritt sparen und die Vorlage gleich auf stärkeres Papier ausdrucken. Mein recht normaler Drucker schafft Papier bis zu 180 g/m² – das hätte gerade so reichen können, ich habe aber lieber leichten Karton mit 300 g/m² verwendet.

  3. Die Vorlage dann in der Mitte halbieren. Achtung, die Ränder der zwei Teilseiten sind unterschiedlich breit, evtl. ausmessen und mit Bleistift dünn vorzeichnen. Jetzt habt ihr zwei DIN-A5-Seiten, einmal mit den Türchen (blau, rote Zahlen) und eines mit der Füllung des Kalenders (farbige Felder mit den Pinsel-Wörtern).

  4. Als mittelgut geübter Bastler habe ich für den folgenden, aufwändigsten Arbeitsschritt mehr als 20 Minuten gebraucht: Mit einem Skalpell die Türchen entlang der grauen Linien aufscheiden. Danach am Scharnier entlang streichen/nuten (mit Messerrücken, Brieföffner, Falzbein etc.) und die Türchen vorfalten – so öffnen sie sich später leichter.

  5. Nun den Rand und die dünnen Stege zwischen den Türchen auf der Rückseite mit Kleber einstreichen. Vorsichtig auf das Blatt mit der Kalender-Füllung legen und festkleben.

  6. Bei recht dickem Papier bleiben die Türchen (fast) von selbst zu, man kann den Kalender dazu unter einem Stapel Bücher pressen. Besser aber, ihr verschließt die Türchen mit kleinen Klebepunkten oder Sticker-Sternen.

Seliges Nichtwissen

Durch das Basteln wisst ihr nun leider schon, was sich hinter den Türchen versteckt … Entweder müsst ihr also ein Jahr warten und hoffen, dass ihr’s bis dahin vergessen habt – oder ihr verschenkt den Adventskalender an eine:n Freund:in.

Solltet ihr selbst einen Kalender von mir geschenkt bekommen haben, schaut euch die folgende Vorlage lieber erst nach dem 24. Dezember an. Alle anderen können meinen Brush-Lettering-Adventskalender hier herunterladen:

Druckvorlage herunterladen
(PDF-Datei, 1,3 MB)

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Rubrik(en):  #methodik 

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