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Manches braucht mehr als 140 Zeichen …

Auf dieser Website ist Platz für das, wofür mein Twitterprofil @charakterziffer nicht ausreicht. Mein Blog ist als Plus zu meinen Tweets gedacht, eben „@cz+“. // Die letzten drei Artikel:

Sommerlektüre: „Das Schiff des Theseus“

Derzeit bin ich recht oft in der Staatlichen Bibliothek in Regensburg. Dort liegt nämlich das Buch „Das Schiff des Theseus“ von V. M. Straka, in dem ich ein wenig lese – wobei eigentlich heißt das Buch „S.“ und ist von Doug Dorst und J. J. Abrams.

Verwirrt? – Nun, der experimentelle Roman gibt vor, das Leihexemplar eines 1949 erschienen Buchs zu sein, auf dessen vergilbte Seiten sich der Doktorand Eric und die Studentin Jen gegenseitig Notizen hinterlassen. Es werden also mehrere Geschichten gleichzeitig erzählt, die sich aufeinander beziehen. Darüberhinaus finden sich in dem Buch allerhand Beilagen, z. B. Zeitungsartikel, Postkarten oder Briefe. Aus diesem Grund ist das Exemplar der Staatlichen Bibliothek nur im Lesesaal zugänglich; so muss nicht nach jedem Ausleihen überprüft werden, ob noch alle Fotos, Notizzettel etc. zwischen den richtigen Seiten liegen.

Aufgeschlagenes Buch mit farbigen Notizen, zwischen vielen Seiten klemmen Beilagen
Der gedruckte Roman mit beigefügten Fußnoten, an den Rändern Notizen von Eric und Jen. Fürs Foto habe ich mal einen Teil (!) der Beilagen herausgefächert.

Worum geht’s?

Wie gesagt, erzählt der Roman mehrere Geschichten auf einmal. Die gedruckte Geschichte (angeblich von Straka) handelt von einem Mann namens S., der ohne Gedächtnis in einer Hafenstadt zu sich kommt. Im Verlauf der Handlung versucht er herauszufinden, wer er ist. Dabei wird er entführt, kommt auf einem Schiff zu sich, welches untergeht, so dass er sich ans Ufer mitten in einen Arbeiteraufstand rettet, usw.

Diese Geschichte hat (angeblich) F. X. Caldeira übersetzt und mit Fußnoten versehen, in denen verschlüsselte Warnungen an den Autor versteckt sind. Offensichtlich hatte V. M. Straka mächtige Feinde, so dass er aus gutem Grund seine Identität verschleiert hat. Caldeira hofft, über die Fußnoten mit dem Autoren kommunizieren zu können.

Die nächste Ebene sind die Notizen von Eric und Jen. Sie sind in zwei unterschiedlichen Handschriften im Seitenrand platziert und umfassen verschiedene zeitliche Phasen (lassen sich durch die Farben zuordnen). Die Notizen nehmen Bezug aufeinander und geben die Kommunikation wieder, die Eric und Jen über/​durch das Buch geführt haben. Ein bisschen hat mich das an die Wechsellektüre erinnert, bei der eine Freundin und ich Anmerkungen in „Ulysses“ hinterlassen haben.

Jen und Eric versuchen jedenfalls mehr über Straka herauszufinden und wer ihm warum auf den Fersen war. Sie halten ihre Erkenntnisse direkt im Buch fest und tauschen sich auch darüber aus, dass anscheinend jemand verhindern will, dass mehr über den Autor V. M. Straka bekannt wird.

Beide legen einander außerdem Gegenstände ins Buch, die mehr über ihre Handlungen erzählen, beispielsweise eine Reihe Postkarten, die Eric von einer Recherchereise aus Brasilien an Jen schickt. Das sind besagte Beilagen, die die Nachforschungen von Eric und Jen dokumentieren.

Als äußerste Ebene könnte man noch unsere Realität hinzufügen, in der Leser (wie ich) über das Buch berichten. Es gibt begleitende Blogs, Anleitungen, Artikel und Wikis, die sich mit den Codes, Meta-Ebenen und Motiven von S. bzw. Das Schiff des Theseus beschäftigen.

Lohnt es sich?

Noch habe ich diesen Roman noch nicht zu Ende gelesen, ich kann also nicht sagen, ob die Ursprungsstory zur wirren, banalen Odyssee wird und ob sich die Notizen zu sehr in eine schmachtende Liebesgeschichte oder einen unlogische Verschwörungskrimi verwandeln. Die verschlüsselten Hinweise in den Fußnoten zu enträtseln ist für mich nur mäßig reizvoll, dazu sind sie mir vom (eigentlichen) Autoren zu gewollt geheimnisvoll platziert.

Abgesehen davon, ob die Geschichten eine befriedigende Auflösung erhalten, gefällt mir das Konzept des kommentierten Buchs ziemlich gut. Ich mag, wie die unterschiedlichen Meta-Ebenen miteinander verknüpft sind und welche Rolle das ganz konkrete, materielle Buch spielt – obwohl die Leihbücherei-Stempel, die Vergilbung und natürlich alle Notizen nur aufgedruckt sind. Ob man einer Geschichte auch ohne diese äußeren Fake-Beigaben eine Meta-Ebene hinzufügen könnte?

Witzig finde ich jedenfalls, dass ich das Buch selbst als Leihexemplar in der Bibliothek lese und noch eine andere Leserin sich gerade damit beschäftigt (so wie Eric und Jen in der Geschichte). Ob ich der Mitleserin mal einen Notizzettel im Buch hinterlassen sollte?

Weil „S.“ in limitierter Auflage schon 2015 auf Deutsch erschienen ist, ist es im normalen Buchhandel nicht mehr erhältlich. Wer keine überteuerte Gebraucht-Ausgabe bei einem Online-Händler kaufen möchte, kann sich in einer nahe gelegenen Bücherei umsehen – selbst wenn er wegen der über 550 Seiten dann viel Zeit im Lesesaal verbringen dürfte. Ach ja: Der Titel „Schiff des Theseus“ bezieht sich auf ein philosophisches Paradoxon aus der Antike.

Und was lest ihr diesen Sommer? Habt ihr auch einen Tipp für ein eher ungewöhnliches Buch?

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Nicht originell genug?

Wenn ich nach Ideen suche, steht mir oft ein Gedanke im Weg: Vergiss es, das ist nicht originell. Wie von einem bösen Kritiker folgen gleich weitere Gründe: Das sieht aus wie das Logo dieser Automarke, so eine verbrauchte Floskel, das hat Picasso doch auch schon so gemacht – nur besser! Ganz schön demotivierend, dieser Anspruch an einen selbst, etwas Neues, Originelles schaffen zu wollen.

Meiner Erfahrung nach ignoriert man solche Bedenken am Anfang besser komplett. Erst mal unkritisch alles sammeln, selbst wenn es nicht so eigenständig erscheint. Seien wir mal ehrlich: Irgendwie war fast jede Idee schon mal in der einen oder anderen Weise da und baut auf Vorhandenes auf. Der eigentliche Trick ist doch, die anfänglichen Ideen weiterzuentwickeln, sie auf die Problemstellung anzupassen, ein wenig damit zu spielen. Dabei entsteht dann oft etwas, das ein klein wenig origineller ist als das schon Dagewesene.

Vielleicht passend dazu: Die Idee zu meiner Serie „Fuchs und Ballerina“ habe ich ganz schamlos von Sascha Sprunk (@elbpoet) abgeleitet. Ich habe den kleinen Löwen seiner Twitterserie in eine Tänzerin umgewandelt und aus seinem Seemann einen Fuchs gemacht. Hätte ich mir damals gesagt: „Ach lass mal, so eine ähnliche Twitterserie gibt es doch schon.“ …

Hier übrigens die neusten Folgen:

𝄇 „Bloße Geschmackssache?“, staunte der #Fuchs mit der Ballerina. „Laien haben keine Ahnung, wie viel Konzept und Können dahinter steckt.“ (#)

♥ „Tanzt du nur für den Applaus?“, fragte der #Fuchs die Ballerina. „Sind Likes & Favs so wichtig geworden, dass dich Stille verunsichert?“ (#)

⊙ „Engagier dich nie für Arschlöcher“, sagte der #Fuchs zur Ballerina. „Sie lassen dich fallen, sobald sie in dir keinen Nutzen mehr sehen.“ (#)

⮽ „Überleg dir, in welcher Gesellschaft du leben möchtest“, sprach der #Fuchs zur Ballerina. „Wie viel kannst du selbst dazu beitragen?“ (#)

□ „Manchmal sind die Vorgaben so eng“, sprach der #Fuchs zur Ballerina. „Mit Kreativität kommst du dann nicht zu einer gewünschten Lösung.“ (#)

≘ „Ich weiß, dass dein Tanz keine naturalistische Abbildung ist“, sprach der #Fuchs zur Ballerina. „Manchen musst du aber erklären, dass du eher einen Wesenszug wiedergibst.“ (#)

⚖ „Durch deine Liebe zum Tanz“, sprach der #Fuchs zur Ballerina, „sind Arbeit und Freizeit eins. Du musst Hobby und Beruf nicht trennen, aber achte darauf, dir genügend Ruhe zu gönnen.“ (#)

⚒ „Vorstellen kann man sich ja vieles“, sprach der #Fuchs zur Ballerina. „Können heißt, nach einer Weile die Fantasie zu zügeln und auch umzusetzen.“ (#)

⧴ „Routinen und Regeln helfen, schnell voranzukommen“, sprach der #Fuchs zur Ballerina. „Ob man damit aber bis zum Ziel kommt?“ (#)

⫯ „Originalität ist schon wichtig“, sagte der #Fuchs zur Ballerina. „Aber verwirf nicht gleich jede Idee, nur weil sie schon jemand vor dir hatte. Versuche sie weiterzuentwickeln.“ […] (#)

Den letzten Tweet über den kleinen Löwen hat Sascha Sprunk vor über vier Jahren veröffentlicht. Meine Serie dagegen läuft noch und hat inzwischen über 100 Folgen. Die anderen Blogeinträge zu dieser Twitterserie:

1. … sprach der #Fuchs zur Ballerina
2. Weisheiten für sensible Künstler
3. Ballerinas Selbstzweifel
4. Ein Fuchs für alle Fälle
5. Pirouetten und andere Probleme
6. Ausgefuchste Antworten
7. Vorgaben hinter sich lassen
8. Die Blöße der Unwissenheit

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Podcast: „Gerhard zählt bis Tausend“

Welche ungewöhnlichen Podcastformate gibt es eigentlich? Das haben sich die Moderatoren des Frequenz-Podcasts in Folge 41 gefragt. Sehr oft sind Podcast-Episoden entweder Interviews oder recht langes „Gelaber“ (als exzessiver Podcasthörer habe ich derartiges abonniert). Doch was könnte überhaupt ein ungewöhnliches Audioformat sein? Etwas in Richtung Klangkunst? Und wie lässt sich ein Format zu einer Serie entwickeln? Diese Überlegungen fand ich derart inspirierend, dass ich einfach selbst ein Podcastformat entwickelt habe.

Grünes Coverbild meiner Podcastserie Bei „Gerhard zählt bis Tausend“ geht es genau darum: Ich zähle von 1 bis 1000. Weil das eine ganze Weile dauert, mache ich das nach und nach, jeweils fünfzig Zahlen in einer Podcastfolge. Der Text steht damit von vornherein für jede Folge fest. Die Herausforderung besteht nun darin, jedes Mal anders zu zählen – was immer das bedeutet. Mit ein bisschen Überlegen sind mir nach und nach genug Ideen für zwanzig Podcast-Episoden eingefallen, so dass ich zwei Folgen pro Woche veröffentlichen konnte.

Diese Serie ist nun abgeschlossen, es wird keine weiteren Episoden geben. Wer alle Folgen mit seinem Podcatcher herunterladen möchte, trage dort die Feed-Adresse charakterziffer.github.io/material/gzbt/podcast.xml ein. Bei iTunes ist mein Podcast unter itunes.apple.com/de/podcast/id1456784246 gelistet.

Alle 20 Folgen, direkt zum Anhören und einzeln herunterladen:


Folge 1: Kriminalstück

In der erste Folge zähle ich von eins bis fünfzig mit der Betonung, als würde ich einen Krimi vorlesen.

– 22. März 2019 · mp3-Datei (1,0 MB)


Folge 2: Royal Diana

Nein, der Titel hat nichts mit Prinzessin Diana zu tun, der bereits verstorbenen Ehefrau des englischen Thronfolgers Charles. Sondern es ist die Typenbezeichnung der Schreibmaschine aus meinem Keller.

– 22. März 2019 · mp3-Datei (1,3 MB)


Folge 3: In einem Atemzug

Die Zahlen 101 bis 150 erledige ich in dieser Folge mit nur einmal einatmen – außer, mir geht vorher die Luft aus.

– 22. März 2019 · mp3-Datei (0,8 MB)


Folge 4: Falsche Nummer

Unter 151 152 153 scheint der Anrufer nicht den gewünschten Gesprächspartner zu erreichen. Aber darüber kann man ja reden.

– 27. März 2019 · mp3-Datei (1,6 MB)


Folge 5: Gute Nacht!

Licht aus und ab ins Bett. Und wer nicht gleich einschläft, kann ja Schäfchen zählen. Mööhh.

– 30. März 2019 · mp3-Datei (2,7 MB)


Folge 6: Umgekehrt

Hilfe, nach fünf Folgen habe ich mir die Zunge verrenkt! Jetzt kommen alle Zahlen rückwärts aus meinem Mund – dann halt umgekehrt: jistfnüf-dnunia-tädnujafst, …

– 4. April 2019 · mp3-Datei (2,1 MB)


Folge 7: Diridari

Ein kurzer Blick in die Finanzen (praktisch umgesetzt mithilfe eines Einmachglases voll restlicher Urlaubswährung).

– 8. April 2019 · mp3-Datei (1,3 MB)


Folge 8: Arithmophobia

Gerade so entkommen, geflohen in den dunklen Wald. Ich wusste es: Unheimliche Mächte wollen diesen Podcast verhindern. – War da ein Geräusch?

– 12. April 2019 · mp3-Datei (1,7 MB)


Folge 9: Europa

Den Zahlenbereich von 401 bis 450 widme ich allen Europäern. Sich auf Augenhöhe begegnen, die Andersartigkeit des Gegenübers annehmen und Aufgaben gemeinsam angehen – so funktioniert für mich Frieden.

– 15. April 2019 · mp3-Datei (2,6 MB)


Folge 10: Diskutabel

Ein diplomatischer Moderator, ein tumber Stammtischbruder und eine differenzierungsfreudige Besserwisserin – damit lässt sich doch eine Gesprächsrunde bestreiten.

– 20. April 2019 · mp3-Datei (1,4 MB)


Folge 11: Beethoven

Die „Schicksalssinfonie“ ist nicht so ganz meine Tonlage – aber hey! Die Hälfte auf dem Weg bis 1000 ist geschafft, dann kann ich mich auch mal an größere Werke wagen.

– 25. April 2019 · mp3-Datei (1,6 MB)


Folge 12: Zugleich

Mithilfe meiner 49 Doppelgänger konnte ich diese Folge in Null-Komma-Nichts einsprechen.

– 29. April 2019 · mp3-Datei (0,4 MB)


Folge 13: Zahllergie

Zwischen 601 und 650 wird es Zeit, die Taschentücher auszupacken. Diese Zahlen kitzeln nämlich gar schrecklich in der Nase und kratzen im Hals.

– 3. Mai 2019 · mp3-Datei (1,8 MB)


Okay, okay: Jede Folge mit so einem spannenden Cliffhanger enden zu lassen, ist eine ganz linke Masche. Zum Ausgleich gibt es diesmal auch rechte Maschen. Diese Folge möglichst so anhören, dass der Stereoklang deutlich wird – zum Beispiel mit Kopfhörer oder zwischen den Lautsprechern sitzend.

– 8. Mai 2019 · mp3-Datei (1,3 MB)


Folge 15: Wie spät?

Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen, unsre Glock’ hat siebenhunderteins geschlagen.

– 12. Mai 2019 · mp3-Datei (1,8 MB)


Folge 16: Aufwärts

Wer ganz nach oben will, muss manchmal Treppensteigen.

– 16. Mai 2019 · mp3-Datei (1,2 MB)


Folge 17: Im Spiel

Ein Sportereignis kann ganz schön ereignislos sein. Hoffen wir mal, dass der Reporter in den kommenden zwei Minuten einen Treffer miterleben kann.

– 20. Mai 2019 · mp3-Datei (1,5 MB)


Folge 18: Tränenreich

Ja, das Ende ist nah – da kann man schon mal 851 bis 900 Tränen vergießen.

– 24. Mai 2019 · mp3-Datei (2,6 MB)


Folge 19: Ihr zählt!

Kurz vor der finalen Folge 20 gönne ich mir eine Pause. Freundlicherweise haben sehr nette Menschen diesmal das Zählen für mich übernommen – nämlich Bernhard, Lisa, Gian-Luca, Martin, Brigitte, Charlotte, Katrin, Fernando, Stefan und Talia (in der Reihenfolge ihres Auftretens).

– 28. Mai 2019 · mp3-Datei (1,5 MB)


Folge 20: Revue

Jipiiieh, in der letzten Folge komme ich endlich bei 1000 an! Und weil es bis dahin schön war, blicke ich hier auf alle vorangehenden Folgen zurück – quasi ein Konzentrat meiner gesamten Serie.

– 1. Juni 2019 · mp3-Datei (2,1 MB)


Weitere Ideen

Im Lauf der Produktion sind mir viele weitere Einfälle gekommen, wie oder was man zählen könnte. Schließlich hatte ich ausreichend Ideen, um aussuchen zu können, welche davon ich produziere – und welche nicht:

Vielen Dank für eure Rückmeldungen! Hätte nicht gedacht, dass das doch recht unsinnige Konzept des Zählens so gut ankommt. Okay, ich bekam (ganz am Anfang) ein „Wer soll sich denn den Scheiß anhören?“ – aber das ist ja auch irgendwie eine berechtigte Frage :-)

Ich freue mich sehr über weitere Kommentare zu dieser kleinen Serie! Einfach unten eintragen, mir eine Mail an postfach2b [ät] web.de schicken oder sonst irgendwie Kontakt aufnehmen. Wer meinen Podcast ausführlich kritisieren möchte, kann das ebenfalls gern tun.

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Sonstiges

Warum „Charakterziffer“?

Das Wort kombiniert Persönlichkeit (Charakter) mit Sachlichem (Ziffer). Zusammengesetzt ergibt sich ein Synonym für Mediävalziffer, eine Zahlenvariante mit Ober- und Unterlängen.

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Die Überschriften sind aus der czSlab gesetzt, die ich für dieses Blog gestaltet habe. Sie orientiert sich an Yanones viel ausgefeilterer Antithesis von 2014.


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Gerhard Großmann · Geibelplatz 10 · 93051 Regensburg
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