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Manches braucht mehr als 140 Zeichen …

Auf dieser Website ist Platz für das, wofür mein Twitterprofil @charakterziffer nicht ausreicht. Mein Blog ist als Plus zu meinen Tweets gedacht, eben „@cz+“. // Die letzten drei Artikel:

Bewährt seit zehn Jahren

Ich mag große Wandkalender, in denen ich meine Termine auffällig und übersichtlich eintragen kann. Das Problem war aber schon vor zehn Jahren, dass ich einfach keine so große Wandfläche in der Nähe meines Arbeitsplatzes habe. Und so habe ich das Konzept für meine Halbmonatskalender erarbeitet.

Details meines Halbmonatskalenders 2021

Die Vorteile des Designs:

Natürlich hat das Kalenderdesign auch einen kleinen Nachteil: Es ist ungewohnt und man braucht ein wenig, bis man lernt, welches Kästchen für welchen Wochentag steht.

Als Schriftart habe ich dieses Jahr die Source Serif Pro von Frank Grießhammer gewählt. Außerdem gibt’s den Kalender wie schon für 2019 in Farbe.

Farb-Kalender herunterladen
(PDF-Datei, 284 kB)

Wer Graustufen lieber hat, kann auch die Schwarz-Weiß-Version herunterladen (PDF, 280 kB). Dann auf zwölf A4-Seiten ausdrucken, auf Wunsch jedes Blatt halbieren, sortieren und die Einzelblätter zusammenheften – mit Vielzweckklammer, im Copy-Shop spiralbinden lassen, obere Kante leicht leimen oder einfach jede Seite mittig lochen und aufhängen.

Über Weiterempfehlungen meines Kalender freue ich mich sehr. Dazu steht er unter einer Creative-Commons-Lizenz mit Namensnennung, nicht kommerzieller Nutzung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC BY-NC-SA). Wer den Kalender bearbeiten möchte (beispielsweise die optionalen Feiertage aufs eigene Bundesland anpassen), möge mich bitte kurz anschreiben oder hier kommentieren. Dann verschicke ich gerne die SVG-Dateien.

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Chorplakate und ihre Idee

Sofern uns zu hohe Coronazahlen keinen Strich durch die Rechnung machen, werden wir kommenden Sonntag (25.10.2020) mit dem Chor St. Johannes in der Regensburger Dreieinigkeitskirche singen. Wie schon in den Jahren zuvor, habe ich auch für dieses Konzert das Plakat und Programmblatt gestaltet.

Wie in meinem ersten Artikel über frühere Chorplakate möchte ich auch hier ein bisschen von den Ideen erzählen, die hinter vier verschiedenen Plakaten stecken. Die Vorschaubilder sind jeweils mit einer größeren Abbildung verlinkt. Mehr zu unserem Chor steht auf der Website von Angelika Hanzlick, unserer Chorleiterin.

2020: „Geistliche Abendmusik“

Beim Motto dieses Jahres wollte mir einfach keine Bildidee einfallen. Eine Art Abendstimmung hatte ich bereits 2015 umgesetzt, das wollte ich nicht wiederholen. Also bin ich eher von der Musik ausgegangen (Stücke aus dem Barock von Buxtehude und Händel), und habe danach recherchiert.

Meine Suche und auch die Chorleiterin brachten mich auf florale Motive, die damals übertrieben verschlungen eingesetzt wurden – in der Architektur aber auch auf Papier. Die Schrift des Plakats stand sehr schnell fest. Caslon ist eine typische Barock-Antiqua und hat eine schöne Kursive. Im Plakat verwende ich die Libre Caslon.

2019: „Laudate“

Es war das zweite Jahr, seitdem der neue Drucker im Pfarramt auch farbige Plakate in größerer Stückzahl drucken konnte. Für das Plakat wollte ich das Thema Laudate so groß wie möglich drucken (quasi ein sehr großes Gotteslob) und den warmen Klang von mehrstimmigen Gesang bildlich umsetzen. So bin ich bei dem orange-violetten Verlauf gelandet – zugegeben, eine etwas trendige Kombination, die sich zum Beispiel auch im Logo von Instagram findet.

Beim Gestalten von Plakaten gefällt mir besonders, dass die Informationen darauf wie in verschiedenen Schichten angeordnet sind. Je nach Abstand fallen verschiedene Dinge ins Auge. Aus fünf Metern Entfernung sieht man hier erst mal die Farbfläche, nimmt weiße Unterbrechungen wahr, die man schließlich als Buchstaben zusammensetzt. Etwas näher dran sollte dann das Was und Wann ins Auge fallen (Chorkonzert am 10. November), die übrigen Infos liest man erst mit größerem Interesse. So steckt in auch diesem Plakat eine kleine Dramaturgie mit bewusster Blickführung.

2017: „Verleih uns Frieden“

Natürlich fiel mir zu diesem Konzertmotto sofort die Taube als Friedenssymbol ein – nur war dieses Bildmotiv schon recht abgenutzt. Außerdem ist das Motto ja eine Bitte um Frieden, also um einen (noch) nicht erreichten Zustand. So sollte es auf dem Plakat ein wenig unfriedlicher zugehen – passend zu den aufgeführten Stücken, die vor allem in Kriegszeiten entstanden sind.

So habe ich mich neben der neutralen Muli für die brutale und kantige Troika entschieden. Und hier kommt die Friedenstaube ins Spiel, nämlich in Form von weißen Federn, die die harten Kanten abmildern, zudecken und weichzeichnen. Übrigens war es nicht einfach, die Helligkeit der Federn richtig hinzubekommen: Sie sollten nicht schmutzgrau sondern weiß erscheinen, dennoch mussten sie erkennbar bleiben.

2013: „Requiem - Konzert zum Ewigkeitssonntag“

Neben dem modernen und oft dissonanten Requiem von John Rutter gab es in unserem Konzert auch ein Orgelstück mit leicht verstörenden Zuspielungen zu hören.

Ich habe mich dem abstrakten Plakatmotiv wieder über den Klang des Requiems genähert: Verschiedene Licht- oder Schatten-Schichten, die sich wie in einem Spektrum übereinanderlegen. Von unten nach oben steigt man vom (toten) Dunkel ins (erlösende) Licht. Ich mag das sehr gern, einen bestimmten musikalischen Klang in ein Bild umzusetzen. Natürlich ist das immer eine sehr subjektive Übertragung, aber Musik und Grafik sind ja schließlich auch recht subjektive Angelegenheiten.

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Spinatsoufflé

Für September hatte ich ein vegetarisches Kochbuch hervorgekramt, um ein paar neue Rezepte auszuprobieren. Gestoßen bin ich dabei auch auf Spinatsoufflé, das mir recht gut geschmeckt hat. Zu dieser schaumigen Eierspeise passen Kartoffeln recht gut.

Ein Töpfchen Soufflé mit Kartoffelwürfeln

Zutaten (für 4 Portionen)

300 g Spinat (Tiefkühl-Rahmspinat erspart das Pürieren)
3 Esslöffel Crème fraîche
1 Zwiebel
Butter oder Öl
1 Knoblauchzehe
Evtl. Semmelbrösel für die Form
4 Eier
50 g Parmesan (gerieben)
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskat

Zubereitung

Frische Spinatblätter waschen und die groben Stiele entfernen. In einem Topf zugedeckt bei mittlerer Hitze zusammenfallen und danach abtropfen lassen. Tiefgekühlten Spinat einfach auftauen.

Spinatblätter mit Crème fraîche im Mixer pürieren; bei Rahmspinat die Crème fraîche nur unterrühren, evtl. etwas weniger als die 3 Esslöffel.

Nun die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einem Topf mit 1 Esslöffel Butter oder Öl glasig dünsten. Den Spinat dazugeben, geschälten Knoblauch durch die Presse dazudrücken. Bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten dünsten – soll nicht kochen! Dann am besten vom Herd nehmen.

Den Ofen vorheizen auf 200 °C (Umluft: 180 °C).

Eine Auflaufform oder kleine Souffléförmchen vorbereiten: Mit Butter oder Öl einfetten und optional dünn mit Semmelbrösel ausstreuen – so löst sich das Soufflé später gut heraus.

Die Eier trennen. Die Eigelbe in den Spinat rühren. Achtung: Er darf dabei höchstens 65 °C haben, damit die Eier nicht stocken! Den Parmesan ebenfalls in den Spinat rühren, dann würzen mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Die Eiweiße steifschlagen und vorsichtig unter den Spinat ziehen. Nun die Masse in die Form/​Förmchen füllen. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 15–20 Minuten backen, bis das Soufflé aufgegangen ist und sich leicht bräunt.

Schnell servieren, sonst sinkt es in sich zusammen. Das Soufflé schmeckt auch kalt, ist dann aber nicht mehr so luftig.

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Sonstiges

Warum „Charakterziffer“?

Das Wort kombiniert Persönlichkeit (Charakter) mit Sachlichem (Ziffer). Zusammengesetzt ergibt sich ein Synonym für Mediävalziffer, eine Zahlenvariante mit Ober- und Unterlängen.

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Wenn dein Browser eingebettete Schriften (WOFF2) unterstützt, dann liest du die Fließtexte hier in der Source Sans Pro von Paul D. Hunt, erschienen 2012 bei Adobe.

Die Überschriften sind aus der czSlab gesetzt, die ich für dieses Blog gestaltet habe. Sie orientiert sich an Yanones viel ausgefeilterer Antithesis von 2014.


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Website zuletzt erstellt: 2020-11-29T20:51:12+01:00