Warum ich Twitter pausiert habe

Im November 2010 hatte ich Twitter komplett gemieden. Ursprünglich wollte ich nicht nur eine Pause machen, sondern den Dienst komplett beenden. Ich erhielt zu wenig Rückmeldung; es gab keine Motivation mehr, etwas zu schreiben. Das änderte sich dann zum Glück.

Trotzdem habe ich eine Pause eingelegt, um herauszufinden wie sich Twitter in meinem Alltag auswirkt. Ich denke, so etwas stellt man am besten durch einen völligen Verzicht fest. Erfahren habe ich unter anderem:

  • Nicht nur das Schreiben ist reizvoll, auch das Entdecken der anderen Beiträge macht Spaß.

  • Tweets sind herrlich zufällig (in angenehmen Maße). Man stößt auf interessante Dinge, nach denen man selbst nie gesucht hätte.

  • Twitter ist für mich zu einer weiteren Informationsquelle geworden. Ich werde auf Themen aufmerksam, die mir bei meinen normalen Medienkonsum nicht untergekommen wären.

  • Die kurzen Text sind ein prima Lückenfüller. Wenn ich gerade nichts zu tun habe, schau ich einfach rein und picke mir etwas heraus.

  • Es ist immer noch spannend, Inhalte möglichst prägnant formulieren zu müssen. Auch denke ich mir gerne Konzepte für das 140-Zeichen-Format aus.

Kennt ihr meine Erfahrungen? Habt ihr auch schon mal bewusst eine Zeitlang auf Twitter verzichtet? Was mögt ihr an dem Kurzmitteilungsdienst?

---
Rubrik(en):  #ansporn  #kritik  #methodik 

Artikel kommentieren

Kommentare werden überprüft, bevor sie veröffentlicht werden. Alle Angaben sind freiwillig, es gibt keine Pflichtfelder (außer das Kommentarfeld selbst).

 (Pseudonym möglich)
 (wird nicht veröffentlicht)

Formatierungen mit HTML sind möglich, z. B. <em>betont</em>, <strong>hervor­gehoben</strong> oder <code>Quelltext</code>. Außerdem Verlinkungen (<a href="http://verlinkte-website.de">Linktext</a>) und Bilder (<img src="http://pfad-zum.de/bild.jpg" alt=Bildbeschreibung">).

Von Kraftprotz und Herzstück →