@charak
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Blogeintrag Nº 50

Vor über vier Jahren habe ich mit dem Bloggen begonnen, als Ergänzung zu meinen Tweets. Zunächst drehten sich die Themen stark um Twitter (z. B. wem ich auf Twitter gerne folge oder woraus ich meine Tweets mische). Mittlerweile ist das Themenfeld deutlich breiter geworden, ich hatte schon Artikel über Krimis mit Richter Di, einen Kurztext zu Symbolen in Unicode oder eine Bastelanleitungen für gefaltete Papierkarpfen.

Weiße Ziffern auf grünem Hintergrund

Ein bisschen schade an einem Blog ist, dass die Artikel recht schnell in der Versenkung verschwinden, obwohl sie noch immer gültig und (hoffentlich) interessant sind. Zwar habe ich ein Archiv, das einen Überblick über vergangene Einträge bietet, aber wer schau das schon durch, wenn er nicht weiß, worauf er stoßen könnte? Deswegen möchte ich diesen Blogeintrag – meinen fünfzigsten – zum Anlass nehmen, einige meiner bisherigen Artikel kurz vorzustellen, die ich noch immer für lesenswert halte.

Echtzeit und Relevanz (Mai 2011)
Nur weil etwas aktuell ist, muss es noch lange nicht wichtig sein. Das Eisenhower-Prinzip hilft nicht nur, anstehende Aufgaben zu organisieren; es ermöglicht auch, seine Tweets vor Veröffentlichung zu filtern.

Gut auch ohne Namen (Januar 2014)
Ich habe leicht reden: Bei so wenigen Lesern kann ich Kommentare schnell von Hand filtern. Ich nehme aber auch bösartige, anonyme Kommentare in Kauf, wenn sich im Gegenzug auch diejenigen äußern können, die ihren Namen lieber nicht nennen möchten.

Filme in 140 Zeichen (Januar 2012)
Kann man die Handlung eines 90-minütigen Kinofilms in einen Tweet packen? Ich habe das in einer Twitterserie mal versucht und festgestellt: Ein wiedererkennbarer Ausschnitt passt locker in 140 Zeichen.

Gänsefüßchen, Gedankenstriche und das kleine ß im Versalsatz (Jan. 2011)
Dieser Blogeintrag ist schon fast vier Jahre alt. Trotzdem werden die darin genannten Typografie-Regeln noch immer viel zu oft ignoriert. Dabei sind es drei ganz einfache Basisdinge … also: Lesen und in Zukunft richtig machen!

Sechs gute und kostenlose Schriftfamilien mit Serifen (September 2013)
Die hier vorgestellten Serifenschriften sind nicht nur kostenlos, sie sind auch von sehr guter Qualität (großer Zeichensatz, mehrere Schnitte, Kerning und Hinting).

Totgeschriebene leben länger (August 2012)
Überall wird nur noch getippt, zu Stift und Papier greift man immer seltener. Die Handschrift hat es schwer im digitalen Zeitalter. Ich bleibe in geringem Maße optimistisch.


Der meistgelesene Artikel war bislang übrigens „RT – Gutes gerne weitergeben“. Das lag nicht etwa daran, dass es ein besonders herausragender Text gewesen wäre, sondern weil er genau zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht wurde. Es ging zwei Tage zuvor darum, dass die GEMA ein Anti-ACTA-Videos auf YouTube gesperrt hätte. Diese angebliche Tatsache ist von sehr vielen ungeprüft retweetet worden. Im Hinweis auf meinen Artikel habe ich @timpritlove erwähnt, der nur bei einer Vermutung geblieben ist. Und weil er mich an seine 20.000 Follower retweetet hat, haben auf einmal ca. 1200 Leute mein Blog besucht.

Das war aber wirklich eine einmalige Sache, denn in der Regel kommen etwa fünf Leser pro Artikel – über die ich mich natürlich auch freue!

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Rubrik(en):  #ansporn  #kritik  #sujet 

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