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1337motiv – Zusammenfassung bisheriger Folgen

1337motiv ist eine Hörspielserie des Spieleautors Marcel-André Casasola Merkle (auf Twitter: @zeitweise). Mir gefällt die Fortsetzungsreihe sehr gut, nur verliere ich immer wieder den roten Faden. Deshalb habe ich eine Zusammenfassung der bisherigen Folgen geschrieben – für mich und alle andern, die der Geschichte manchmal nicht mehr so ganz folgen können.

Wer Zeit hat, sollte jedoch alle Folgen lieber noch einmal nachhören. Die witzigen Details und der feine Humor sind phantastisch. Mehr über 1337motiv und sämtliche Folgen zum Download gibt es auf http://www.137b.org/?p=2243.

Eine Warnung vorweg: Diese Synopsis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, enthält dafür aber jede Menge Spoiler. Also: Erst hören, dann nachlesen!

Der Blog­ger Phil­lip soll eine Ge­schich­te schrei­ben. Auf der Su­che nach Ide­en fragt er über Twit­ter nach. Zu sei­ner Über­ra­schung er­hält er eine Ant­wort von sich selbst. Hat­te je­mand sei­nen Ac­count ge­hackt? Phil­lip über­legt, wer da­hin­ter ste­cken könn­te. Erst als eine Ko­pie der Nach­richt in sei­nem Mail-Post­fach ein­tru­delt, er­fasst er den In­halt: Er soll aus dem Fens­ter schau­en.

Drau­ßen ent­deckt Phil­lip eine jun­ge Frau mit grü­nem Schirm, die ihn über­rascht an­starrt und dann flieht.

Die Frem­de ent­kommt, ver­gisst aber ih­ren Ruck­sack. Zu­rück in sei­nem Zim­mer un­ter­bricht ihn ein Sky­pe-An­ruf: Es ist Ser­gej, ein be­freun­de­ter Ha­cker. Phil­lip be­auf­tragt ihn her­aus­zu­fin­den, von wo sei­ne letz­ten bei­den Tweets ab­ge­schickt wur­den.

Dann un­ter­sucht er den Ruck­sack der Frem­den. Dar­in sind der grü­ne Schirm, ein Pa­cken Fly­er und ein wei­ßes iPho­ne. Die Fly­er ma­chen Wer­bung für AGdA, die sich wohl für Bür­ger­rech­te und Mei­nungs­frei­heit ein­setzt. In die­sem Mo­ment piepst das iPho­ne. Eine SMS ver­rät das nächs­te Tref­fen der AGdA: Es ist noch am glei­chen Abend.

Ser­gej ruft an. Er hat her­aus­ge­fun­den, wo­her der Schau-aus-dem-Fens­ter-Tweet kommt: Von Phil­lips ei­ge­nem iPho­ne. Das steck­te je­doch die gan­ze Zeit über in sei­ner Ho­sen­ta­sche! Phil­lip und Ser­gej ver­ab­re­den sich. Beim Schlie­ßen des Fens­ters …

… ent­deckt Phil­lip eine schwar­ze Plas­tik­schei­be mit wei­ßem Knopf und der Auf­schrift „gProd“. Er drückt den Knopf – ohne sicht­li­chen Ef­fekt. Phil­lip nimmt den gProd mit. Im Hin­aus­ge­hen speist Phil­lip sei­nen läs­ti­gen Nach­barn mit der Lüge ab, Eier ein­kau­fen zu müs­sen. Ir­ri­tie­ren­der­wei­se drückt ihm der Nach­bar dar­auf­hin drei Eier in die Hand, de­rent­we­gen er ge­kom­men war …

Phil­lip er­reicht die et­was her­un­ter­ge­kom­me­ne Woh­nung von Ser­gej. Der Ha­cker­freund nimmt so­fort Phil­lips Han­dy und ruft eine Num­mer an: Da klin­gelt das iPho­ne im Ruck­sack. Al­ler­dings war es Phil­lips ei­ge­ne Num­mer und bei dem iPho­ne im Ruck­sack han­delt es sich um eine per­fek­te Ko­pie von Phil­lips ei­ge­nem.

Da er­zählt er dem Freund die gan­ze Ge­schich­te von der frem­den Frau und zeigt ihm den gProd. Wäh­rend Ser­gej Werk­zeug sucht, be­kommt Phil­lip das Ge­rät zum Lau­fen und drückt den Knopf.

Ein schril­ler Ton treibt Phil­lip pa­nisch zur Haus­tür. Doch es war nur die grau­sa­me Tür­klin­gel und drau­ßen ste­hen zwei Agen­ten­ty­pen im An­zug. Sie ver­wech­seln ihn mit Ser­gej, er­grei­fen ihn – und Phil­lip ver­liert das Be­wusst­sein.

Als er wie­der zu sich kommt, sitzt er in Ser­ge­js Wohn­zim­mer. In der Woh­nung ist kein Mensch. Da klin­gelt es wie­der an der Tür. Durch den Tür­spi­on sieht Phil­lip die bei­den An­zug­ty­pen und flüch­tet mit dem Ruck­sack durchs Kü­chen­fens­ter. Ein Blick auf die Uhr: Ge­nau jetzt soll­te das AG­dA-Tref­fen im Un­fu­tur-Haus be­gin­nen.

Das Un­fu­tur-Haus ist in der ehe­ma­li­gen Dis­co Tasy’s. Im Back­stage­be­reich dis­ku­tiert ein Hau­fen zu­sam­men­ge­wür­fel­ter Ak­ti­vis­ten, dar­un­ter auch die jun­ge Frau die vor Phil­lips Fens­ter ge­stan­den hat­te. Mit ei­ner gu­ten Idee kann Phil­lip sich in die Dis­kus­si­on ein­klin­ken.

Die jun­ge Frau stellt sich als Eliza vor, Phil­lip wählt sich den Spitz­na­men π. Die Sit­zung dau­ert an (The­men: Fly­er­far­ben, Mai­ling­lis­ten, Shits­torms, …). Nach Ende der Ver­samm­lung will Phil­lip mit Eliza spre­chen, doch die hat Angst, be­lauscht zu wer­den und steckt ihm eine Kon­zert­kar­te zu. Dann nimmt sie ihm plötz­lich den Ruck­sack ab (ohne iPho­ne) und rennt weg.

Da geht das Licht aus und Phil­lip ist ein­ge­sperrt. Nach lan­gem Su­chen ent­deckt er in der Kü­che ei­nen ge­hei­men Aus­gang durch den Kühl­schrank. Drau­ßen zückt er dann Eliz­as Kon­zert­ti­cket, auf dem für den nächs­ten Tag eine Ver­ab­re­dung steht.

Im nächt­li­chen Dun­kel ver­sucht Phil­lip ver­geb­lich Ser­gej an­zu­ru­fen. Auf ein­mal springt hin­ter ei­ner He­cke Spalt­pilz her­vor, ein sehr miss­traui­scher Ak­ti­vist vom AG­dA-Tref­fen. Re­flex­ar­tig flüch­tet Phil­lip und ver­steckt sich in der Pa­pier­ton­ne in ei­nem In­nen­hof. Aus Ver­se­hen drückt er da­bei den Knopf des gProds. In die­sem Mo­ment öff­net ein Ob­dach­lo­ser die Ton­ne, die mit Phil­lip um­kippt.

Un­ter Mit­tag er­wacht Phil­lip mit ei­nem Film­riss in sei­nem Zim­mer. Im Bad fin­det er ganz über­rascht sei­nen un­ver­sehr­ten Spie­gel­schrank vor. War ihm der nicht am Vor­tag zer­bro­chen?

Auch Ser­gej ist te­le­fo­nisch wie­der zu er­rei­chen – und kann sich nicht an das ge­mein­sa­me Tref­fen er­in­nern.

Phil­lip be­schlie­ßt, den Vor­tag als Hirn­ge­spinst ab­zu­tun und als In­spi­ra­ti­on für sei­ne Ge­schich­te zu neh­men. Da klopft sein Ver­mie­ter an die Tür und hin­ter­lässt ei­nen ro­ten Brief­um­schlag.

Der Brief for­dert Phil­lip auf, sei­nen Sperr­müll vor dem Haus zu be­sei­ti­gen. Ein An­ruf beim Sperr­müll­ab­hol­dienst macht Phil­lip vor al­lem klar, dass bis zum ver­meint­lich gest­ri­gen Tag noch eine gan­ze Wo­che hin ist. Ob­wohl er sich doch ge­nau an den Aus­gang der erst kom­men­den Land­tags­wahl er­in­nern konn­te …

Aus sei­ner Ta­sche zieht Phil­lip zwei iden­ti­sche Ex­em­pla­re sei­nes iPho­nes und den gProd. Das Ge­rät zeigt das ak­tu­el­le Da­tum an und Phil­lip be­greift: Da­mit kann man sich durch die Zeit be­we­gen – was er gleich (noch­mal) aus­pro­biert, um in der Zu­kunft das fer­ti­ge Ma­nu­skript sei­ner Ge­schich­te aus dem Mail-Post­fach zu fi­schen. Be­vor Phil­lip das Do­ku­ment je­doch le­sen kann, wird ihm schwarz vor Au­gen.

Als er wie­der zu sich kommt, liegt er un­ter ei­nem Sofa im Back­stage-Be­reich des Tasy’s (jet­zi­ges Un­fu­tur­haus). Dort ent­deckt er zu­nächst ein Plek­tron mit dem Auf­druck „Ru­pert“ – das glei­che Wort hat­te er vor­her als Log­in und Pass­wort ge­se­hen (Fol­ge 48).

Beim Ver­las­sen der Tee­kü­che trifft Phil­lip auf Eliza, die ihn aber nicht er­kennt – ganz so, als sei­en sie sich noch nicht be­geg­net.

PS: Die­se Zu­sam­men­fas­sung ist nur eine tem­po­rä­re Lö­sung, bis Mar­cel-An­dré Ca­sa­so­la Merk­le viel­leicht selbst et­was ähn­li­ches schreibt.

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Rubrik(en):  #kritik 

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