Manches braucht mehr als 140 Zeichen …

Auf dieser Website ist Platz für das, wofür mein Twitterprofil @charakterziffer nicht ausreicht. Mein Blog ist als Plus zu meinen Tweets gedacht, eben „@cz+“. // Die letzten drei Artikel:

2017 übersichtlich und detailliert

Ein idealer Kalender sollte mir ausreichend Platz bieten, damit ich drei bis vier Anmerkungen zu einem Tag notieren kann. Andererseits sollte er übersichtlich sein, d. h. aus einer gewissen Entfernung lesbar sein und den Blick auf mehrere Tage oder Wochen gleichzeitig ermöglichen.

Raumgreifend wie ein Jahresposter darf mein Kalender aber nicht sein, sondern möglichst kleiner als DIN A4. Schöne Landschaftsfotografien brauche ich nicht unbedingt, doch eine ansprechende Gestaltung wäre schön. Klingt unmöglich? Ach was!

Details meines Halbmonatskalenders 2017

Schon 2012 habe ich das Design für einen ausgewogenen Halbmonatskalender entwickelt, den ich mir seitdem jedes Jahr neu erstelle und an die Wand neben meinem Arbeitsplatz hänge. Mit ein bisschen Übung kann man leicht erkennen, welches Quadrat zu welchem Wochentag gehört. Als Schriftart kommt diesmal die Fira Sans von Mozilla zum Einsatz.

Wer meinen Kalender selbst verwenden möchte, kann unten das PDF herunterladen. Nach dem Ausdrucken einfach die Blätter halbieren und sortieren. Ich nutze als Halterung eine Vielzweckklammer („Foldback-Klammer“). Möglich ist aber auch, die einzelnen Seiten mit einer Spiralbindung zu versehen (Copy-Shop), sie an der oberen Kante leicht zusammenzuleimen, zu klammern oder alle Blätter mittig zu lochen und an einen Nagel zu hängen.

Kalender herunterladen
(PDF-Datei, 325 kB)

Falls euch das Kalenderformat gefällt, bitte weiterempfehlen. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Leute meinen Halbmonatskalender praktisch finden. Änderungswünsche oder Anregungen gerne als Kommentar.

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Rezept Kürbissuppe

Man kann im Supermarkt tatsächlich sinnvolle und benötigte Dinge für nur fünf Cent kaufen, zum Beispiel das kleine Stückchen Ingwer für diese leckere Kürbissuppe.

Teller mit orangefarbener Suppe

Zutaten (für 8 Personen)

800 g Kürbisfleisch
150 g Zwiebeln
300 g Kartoffeln
40 g Butter
1 unbehandelte Orange (Schale und Saft)
1,5 l Gemüsebrühe
1 Saft von einer Limette
1 Stück Ingwer
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
250 ml Sahne
Muskatnuss
Cayenne-Pfeffer
Tabasco
Kürbis-Öl und geröstete Kürbiskerne zum Garnieren
etwas Petersilie

Zubereitung

Kürbis, Zwiebeln und Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und in Butter anbraten. Den Saft und die geriebene Schale der Orange dazugeben, außerdem die Gemüsebrühe und den kleingeschnittenen Ingwer. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

25 Minuten köcheln lassen, danach mit dem Pürier-Stab pürieren. Nun die Sahne zugeben. Mit Limettensaft, Muskat usw. (was das Herz begehrt) abschmecken.

Die fertige Suppe im Teller mit einigen Tropfen Kürbis-Öl garnieren, sowie eventuell mit Kürbiskernen und etwas Petersilie.

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Vier Plakate fürs Chorkonzert

Seit einigen Jahren gestalte ich für unseren Kirchenchor das Plakat und das Programmblatt des Jahreskonzertes im Herbst. Die Aufgabe macht mir recht viel Spaß, weil ich kaum Vorgaben habe und viele Dinge ausprobieren kann. Gut, einige Einschränkungen gibt es natürlich schon: Plakat und Programm dürfen nur schwarz-weiß sein, Text und Thema stehen fest und auch das Logo der Kirchengemeinde muss vorhanden sein.

Eigentlich gibt es von der Gemeinde her auch Schriftvorgaben – einst Comic Sans und Helvetica, jetzt Century Gothic. Da meine Plakate aber in der Regel stark typografisch sind, setze ich mich darüber hinweg. Ich möchte nicht auf die Möglichkeit verzichten, schon durch die Schriftart einen Teil der Botschaft zu übermitteln.

Es folgen vier Beispiele (die Vorschaubilder sind mit größeren Abbildungen verlinkt). Mehr über unseren Chor erfährt man auf der Website von Angelika Hanzlick, der Chorleiterin.

2016: „Stimmt alle mit uns ein“

Für unser diesjähriges Konzert wollte ich mich zuerst an einer Einladungskarte mit Lückentext orientieren, wie sie typischerweise für Kindergeburtstage verwendet wird. Das war aber grafisch nicht besonders ansprechend und hat die Einladung zum Mitsingen auch nicht überzeugend vermittelt.

Ausschnitte aus dem Chorplakat und -programm von 2016

So habe ich dann (mit dem Wort einstimmen im Hinterkopf) die Stimmgabel meiner Chorleiterin fotografiert und als recht guten Blickfang mitten aufs Plakat gelegt. Als Schrift bot sich die Inknut Antiqua an, die mich mit ihren keilförmigen Strichenden an die eckigen Notenköpfe der gregorianischen Choralnotation erinnert. Um die Fließtexte weniger grob und besser lesbar zu setzen, habe ich dafür auf die PT Serif zurückgegriffen, die ebenfalls keilfömige Abschlüsse besitzt (aber deutlich feiner).

2014: „Vom Werden und Vergehen“

Das beste Symbol für Entstehung und Vergänglichkeit ist für mich der Kreis. Aber nicht der geometrisch gezirkelte Kreis, sondern einer mit kräftigeren Stellen, Ausfransungen und anderen Unregelmäßigkeiten (es läuft im Leben schließlich nicht immer alles rund).

Ausschnitte aus Plakat und Programm von 2014

Als Schrift habe ich mich für die Noticia Text entschieden, deren Rundungen ebenfalls kleine Brechungen aufweisen.

2012: „Klassik trifft Moderne“

In diesem Konzert trafen zwei ganz unterschiedliche Musikepochen aufeinander. Genauso kontrastreich war mein Plakat mit schwarzen und weißen Flächen. Damit sie nicht ruhig nebeneinander stehen, habe ich sie sich in einer dynamischen Diagonale begegnen lassen, was in der Textgestaltung stellenweise eine ziemliche Herausforderung bot.

Ausschnitte aus den Chormaterialien von 2012

Die gewählte Schrift FF Quadraat basiert auf traditionellen Proportionen aus der Renaissance, hat in der Ausführung aber eher moderne Formen, passt also perfekt zum Thema und ist für alle typografischen Feinheiten gerüstet. Leider konnten die Materialien im Pfarramt nicht randlos gedruckt werden; ich hätte die schwarzen Flächen gerne bis zur Papiergrenze laufen lassen. Ersatzweise habe ich dann im dreiteiligen Programmblatt eine Rahmenlinie eingesetzt, um eine sichtbare Grenze um die Weißflächen zu ziehen.

2011: „Nun komm, der Heiden Heiland“

Das Konzert vor fünf Jahren war erst spät im Dezember. Als Bildmotiv habe ich hier den Weihnachtsstern gewählt, der ja thematisch passend die Ankunft und Geburt Christi ankündigt.

Chormaterialien von 2011

Umgesetzt habe ich den Stern mit Wasserfarbe, dazu die handschriftartige Franz Engel (eine selbstentwickelte Schrift) – so soll die Gestaltung einen „volksnahen“, gemeindlichen Eindruck vermitteln. Nichts perfektes oder behördlich verordnetes, sondern etwas einfaches, handgemachtes – so wie Jesus in einer Futterkrippe zur Welt kam und nicht im sterilen Kreißsaal. Die dazu passende Textschrift ist Linux Libertine, auch mit echten Kapitälchen.

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Sonstiges

Warum „Charakterziffer“?

Das Wort kombiniert Persönlichkeit (Charakter) mit Sachlichem (Ziffer). Zusammengesetzt ergibt sich ein Synonym für Mediävalziffer, eine Zahlenvariante mit Ober- und Unterlängen.

Schrift­arten dieses Blogs

Wenn dein Browser eingebettete Schriften (WOFF/TTF) unterstützt, dann liest du die Fließtexte hier in der Source Sans Pro von Paul D. Hunt, erschienen 2012 bei Adobe.

Die Überschriften sind aus der Bitter von Sol Matas gesetzt, die der argentinische Schriftverlag Huerta Tipográfica 2011 veröffentlicht hat.

Hintergrundmuster

Das Hintergrundbild dieser Website beruht auf dem Muster „Shattered“ von Luuk van Baars, entdeckt auf Subtle Patterns.


Impressum

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Website zuletzt erstellt: 2016-11-24T11:00:30+01:00